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Accueil P. Georg Rück blick
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Rück blick

Liebe Besucher dieser Internet Seite!   Wünsche Ihnen das Beste fürs Jahr 2011!  Ich hoffe,  dass  Sie ein frohes Weihnachtsfest  feiern konnten!  Im vergangenen Jahr konnte unsere Diözese das 50 Jährige Jubiläum feiern.  Am 23. April 1960 wurde  Josef Zimmermann  zum Bischof ernannt und am 2. Oktober 1960 in Birmenstorf (Aargau) geweiht; (gestorben 04-12-1988)  Mit Hilfe vieler Wohltäter konnte er in Morombe und den 11 grossen Pfarreien des Bistums,  Schulen errichten und den Kindern Möglichkeit bieten zu lernen, inzwischen haben sich  die Schule weiter entwickelt,  an der Schule in Morombe sind 950  Kinder eingeschrieben, in der ganzen Diözese besuchen über  10.000 Kinder unsere Missionsschulen,  von der 1. bis zur 10. Klasse.  Ein Jubiläums- Projekt  ist: an der Schule Morombe die Abschlussklasse anzufügen, damit die Schüler auch das baccalaureat  (Matura) machen können;  die Eltern der Schüler,  haben zugestimmt,  dass das Schulgeld für die oberen 3 Klassen erhöht wird, damit die Lehrerlöhne für diese 3 Klassen damit  bezahlt werden können.

Bischof Josef Zimmermann hat nie daran gedacht eine neue Kirche in Morombe zu errichten, die Schulen waren ihm wichtiger, inzwischen ist diese Kirche zu klein, ein weiteres Jubiläumsprojekt ist:  Einen Fonds anzulegen, damit einmal in den kommenden Jahren eine neue Kirche gebaut oder wenigstens die bestehende erweitert werden kann. Während des Jubiläumsjahres   gab es  verschiedene Anlässe, für alle Vereine und Gruppen in den einzelnen Pfarreien, das grosse Schlussfest fand am 9. Juli bis 11. Juli in Morombe  statt. 6 Nachbarbischöfe waren da und Vertreter der 11 Pfarreien der Diözese. Leitmotiv der Jubiläumsfeier war, in Anlehnung an eine mad. Redensweise:  „Ich, du, wir alle sind wie ein Gedenkstein in dieser Welt,  der verkündet: der Herrgott ist Wahrheit und Liebe“!  Damit auch ein sichtbares Zeichen an unser Jubiläum erinnert haben wir beschlossen, dass für jede Person die getauft wird, für alle die Erstkommunion machen, das Sakrament der Firmung und Ehe erhalten,  mindestens ein Baum gepflanzt wird. Ein Andenken, dass da etwas wachsen und gepflegt werden muss und auch ein Zeichen, dass etwas gegen die  Entwaldung von Madagaskar unternommen werden muss.

Ich bin pensioniert (auf madagassisch: misotro ronono wörtlich: Milch trinken) und auch nicht mehr Pfarrer an der Kathedrale. Über Weihnachten war ich  10 Tage in Andranompasy,  einem kleinen Fischerdorf nördlich von Morombe,  Landweg:  gut 200 km;  auf der Strecke  gibt es eine sehr eindrückliche Baobab- alle, (=Affenbrotbaum, mad. Reniala = Mutter des Waldes) einige sehr schöne Exemplare sind zu bestaunen, einen haben wir gemessen: Umfang 16,50 m;  man sagt diese Bäume wachsen im Umfang 1 cm pro  Jahr, wenn das stimmt, wären diese Bäume also 1600 Jahre alt, wie können Menschen solche Monumente bedenkenlos fällen!  Die Rinden dieser Bäume werden zu Seilen und Schnüren verarbeitet,  aus den Früchten macht man einen schmackhaften Sirup und die Kerne geben ein Speiseöl.  Das Holz ist sehr weich und faserig, man kann keine Balken oder Bretter schneiden.  Die Leute in Andranompasy freuten sich, dass sie an Weihnachten auch einmal eine Mitternachts- messe (bei 30 Grad) feiern konnten,  es war ein recht frohes Fest.   Zum Weihnachts- gottesdienst  kamen etwa 80 Erwachsene und über 100 Kinder, sie haben ein Krippenspiel aufgeführt, das  madagassische Sprichwort: „Ein Goldstück, das in den Staub fällt, bleibt ein Goldstück und glänzt wieder,  wenn es gereinigt ist“,  war „Aufhänger“ für meine Predigt.  Jetzt bin ich wieder in Morombe.  Am Samstag  31.Dezember   haben wir  im Namen der lokalen Caritas, unsere Armen (65 Familien),  denen wir wöchentlich 3 Portionen Reis und 5 Portionen Mais verteilen,  zum Weihnachts- Mittagessen eingeladen, es kamen 70 Erwachsene und mit ihnen 130 Kinder,  der Frauenverein MDMK hat für die Leute gekocht.

In unserm Staat gibt es nur eine provisorische Übergangs- Regierung; es ist ein beschämendes Spiel das unsere Politiker treiben, sie können sich nicht einigen bezüglich der Sitzverteilung in den Ministerien.  Wir warten sehnlichst auf Regen, die Leute sollten Reis und Maniok pflanzen.

Unser Radio „Five“ (=Ruder)  findet überall viel Anerkennung, Mitteilungen und  Lokal- Nachrichten  werden sehr geschätzt;  wir können jetzt über Satellit Sendungen übernehmen von Radio “Don Bosco” in Antananarivo, ein Radio das professionell arbeitet, dies ist sehr interessant besonders weil 3 mal täglich National- und Weltnachrichten, in madagassisch und französisch ausgestrahlt werden, die Weltneuigkeiten über Radio Vatikan; es hilft uns sehr etwas aus unserer Isolation heraus zu kommen.  Dank unserem Radio kam die Weihnachtsbotschaft in sehr viele Wohnungen;  „Gott wurde Mensch damit wir einander menschlich begegnen“!

Für 2012 ist Heimaturlaub auf meinem Program, bezüglich Datum muss ich mich mit unserem Bischof  Mgr. Zygmunt Robaszkiewicz absprechen,  es hängt von seiner Reise nach Rom ab.  Ich danke herzlich für die Hilfe, die ich im vergangenen Jahr erfahren durfte, so kann ich auch hier immer wieder weiter helfen, mit Schulgeld oder Hilfe für Medikamente.  Herzliche Grüsse, alles Gute und Gottes Segen wünscht  Euch

P. Georges Zehnder

 

Mission Catholique      618 Morombe/ Madagaskar

 

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